Mata Hari

Choreographie: Renato Zanella

Bühne: Stefan Morgenstern

Kostüme: Jordi Roig

Stuttgart Ballet, Großes Haus

Foto: Udo Haberland

„ ... dabei hat Stefan Morgenstern eminent tanzinspirierende Räume gebaut, die sich phantasievoller verwandeln als die Choreografie es tut. ...“

- Horst Koegler / Stuttgarter Zeitung

„ ... Und absprechen lässt sich auch nicht ein stilistischer Zusammenhang von Zanellas sparsamer Gestensprache - die Haydée füllt sie mit grandioser Bühnenpräsenz -, Stefan Morgensterns edel stilisierten Belle - Epoque - Räumen und Dimitri Schostakowitschs Musik, ...“

- DIE WELT

„ ... Aber durchgehend ist die Aufführung ein Fest der Ausstattung von Stefan Morgenstern und Jordi Roig, die mit ihren beweglichen Wänden immer neu wechselnde Raumkonstellationen von Enge und Weite schafft und Interieurs von ausgewogenen gediegenen Farbkombinationen präsentiert.“

- Richard Merz / Neue Züricher Zeitung

„ ... Zanella versucht erst gar nicht das Unmögliche: Diese Vergangenheit zu rekonstruieren. Aber die Bühne von Stefan Morgenstern mit ihren ständig sich verändernden Räumen beschwört das luxuriöse Ambiente der Belle Epoque.“

- Hartmut Regitz / Abendzeitung

„ ... Durch bedeutungsschwangeres Verschieben der Wände, beziehungsvolles Öffnen der Türen (Bühnenbild: Stefan Morgenstern), die Kommen und Gehen der Männer signalisieren, knüpft die Choreografie ein Netz, dessen Schlingen sich immer enger zuziehen.“

- Edith Boxberger / Frankfurter Allgemeine

„ ... Stefan Morgensterns kühles, höchst geschmackvolles Bühnenbild, dessen elegante Räume die Handlung wie ein lebender Körper begleiten, und Jordi Roigs mit erlesener Raffinesse und distanzierter Sexiness bestrickende Kostüme sind ein optischer Genuss erster Güte. Sie ernten auch die einhellige Zustimmung des Publikums.“

- Bernd Krause / Kultur

„ ... Die stärkste Wirkung geht von Stefan Morgensterns Bühnenbild aus, der schon mehrfach beachtliche Arbeiten für Stuttgart geliefert hat. Er evoziert weniger die Stimmung der „Belle epoque“, sondern kombiniert vielmehr Jugendstil, Art deco, Kubismus und neue Sachlichkeit (mit vielfach abgewandelten Raumflächen, zum Überdruss eingesetzten Türen) sowie schemenhaft Schwarz-Weiß-Filmszenen aus dem 1. Weltkrieg und einen symbolischen Vorhang mit großen senkrechten Schlitzen à la Fontana.“

- Ernst Schremmer / Cannstatter Zeitung

„ ... Da sieht man nun in Stefan Morgensterns betörend kühl-edlen Salons und Ballettsälen Mata Hari in Pas de deux mit Liebhabern, Impressarios und Geheimdienstchefs.“

- Malve Gradinger / Münchner Merkur