Orlando

Choreographie: Daniela Kurz

Bühne: Stefan Morgenstern

Kostüme: Stefan Morgenstern
u. Daniela Kurz

Ensemble TrANZFORM, Hohenloher Kultursommer, Ilshofen

Foto: Silke Eberspächer

„ ...Doch das wirklich Neue an ihrem Ballett ist, dass sie sich, wie selten ein Choreograph zuvor, alle Möglichkeiten des Raumes bedient. Ihr Tanz pendelt von Bühne zu Bühne, strebt die Wände empor, verfängt sich in den Stützbalken, nutzt sogar die gläsernen Türen der Scheune, in denen die Zeit und die Empfindungen wie unter einer Lupe ins Endlose vergrößert erscheinen.

Ohne den Bühnenbildner Stefan Morgenstern wäre ihr das allerdings kaum so gelungen, welche Wirkungen er mit wenigen Mitteln erreicht, einen Tisch, einen Stuhl an der Wand, einen faszinierenden ausgeleuchteten Verschlag vor den Türen, das ist phänomenal. ...“

- Bernd Krause / Stuttgarter Zeitung

„... Was Tanz und Prosa verbindet, ist die schier grenzenlose Phantasie von Autorin Woolf und Choreografin Kurz, die in Bühnenbildner Stefan Morgenstern einen idealen Partner gefunden hat. Die Scheunenarchitektur prägt nicht nur das Ambiente, sondern auch den Tanzduktus. Nur kleine Bühnen lässt sie zu. Doch aus dieser Art machen Choreografin und Bühnenbildner eine Tugend. Daniela Kurz lässt ihren Orlando unter den Bäumen unter der Scheune träumend beginnen. Drinnen wandert Orlando über 3 Bühnen durch sein jahrhundertlanges Leben. Durch das gläserne Scheunenportal lässt Bühnenbildner Morgenstern gar noch Natureingänge zu. ...“

- Barbara Griesinger / Heilbronner Stimme

„ ...Genial sparsam bestückte der Bühnenbildner Stefan Morgenstern, Bruchsteinmauer und Scheunengebälk ins Spiel bringend, seine Rampen mit nichts als Tisch und 6 Stühlen. Die mal hart kontrastierende, mal opulente Lichtführung von Richard Schaible und Kuno bereichert den Effekt......... und bescherte zusammen mit der Aspacher Feuerwehr einen traumhaft schönen Schlagregen. ...“

  - Hans Roth / Fränkische Nachrichten, Hohenloher Tagblatt

„ ... Wesentlichen Anteil am großen Erfolg der Produktion hat der Bühnenbildner Stefan Morgenstern. Seine 3 Bühnen, auf einer spielt das Orchester, erlauben dem Geschehen das Wandern zwischen den Handlungsebenen. Mit zusätzlichen Räumen, in die er durch die verglasten Portale der Scheune blicken lässt, gestattet er den Einbruch der Naturgewalt.“

- Friedrich Paul / Rhein-Neckar-Zeitung, Pforzheimer Zeitung

„... In der erfindungsreichen, die Scheune streng ausnutzenden Ausstattung von Stefan Morgenstern lässt die Choreografin die herausragenden Protagonisten Nadine Bagnoud und Sven Seeger, alles sagend, virtuos agieren. ...“

- Jürgen Kanold / Südwestpresse Ulm

„ ... , Daniela Kurz versucht in Ilshofen-Oberaspach gar nicht erst das Unmögliche: „Orlando“ einfach nacherzählen. Sie fasst den Roman (1928) in vierzehn Bilder, nimmt die Teilchen eines Puzzles als ein Ganzes und spielt, auf allen Aufwand verzichtend, bravourös mit den Bewusstseinsdimensionen und Bühnen (Ausstattung: Stefan Morgenstern)....“

- Hartmut Regitz / Stuttgarter Nachrichten