The Last Poem

Choreographie: Roberto de Oliveira

Bühne: Stefan Morgenstern

Kostüme: Giuseppina Messina

Stuttgarter Ballett, Gr. Haus

Foto: Silke Eberspächer

„ ... Auf der Bühne ein Bett, das augenblicklich an „Endstation Sehnsucht“ denken lässt, darauf ein nervös seine Schreibmaschine traktierender Cragun, seine Dichterträumen nachsinnend, die sich mehr und mehr zu einem Alptraum verdichten. Später fährt Bühnenbildner Stefan Morgenstern Treppen herein, öffnet Verliese, gesellen sich zu Cragun drei alte Egos in Gestalt von Wolfgang Stollwitzer, Leo Leef und Pedro Gomez, ...“

- Horst Koegler / Stuttgarter Zeitung

„ ... Sein Text tanzt nicht, zumindest nicht so, dass er für sich existieren könnte; er ist eher ein Teil einer choreografischen Inszenierung, die noch einmal aus dem Vollen schöpft. Da hebt sich ein Bett und dreht sich, Zentrum der Aufführung, alptraumhaft um die eigene Achse. Aus der Tiefe (Bühnenbild: Stefan Morgenstern) steigt Jean Harlow und mimt die Muse des Poeten. Auf einer Schiene schiebt sich dann und wann eine Couch herein. Mal regnet es rote Blätter, mal spickt Sonja Santiago, den grünen Boden mit gelben Blumen - und stets geschieht so viel, dass man sich eigentlich nicht darüber zu wundern braucht, warum der Dichter an sich selbst verzweifelt.

Es sind Bilder, die sich bestenfalls einprägen. Surrealistische Szenen, die sich nicht so schnell aus der Erinnerung verlieren. Assoziation, die blitzschnell das Ballett erleuchten. ...“

- Hartmut Regitz / Stuttgarter Zeitung