Pinocchio

Regie: Silvia Armbruster

Bühne: Stefan Morgenstern

Kostüme: Ngozi Unamba-Opara

Staatstheater Mainz, Gr. Haus

Foto: Privatarchiv

„ ... So gelingt es dem Stück unter der Regie von Silvia Armbruster, allen Altersstufen gerecht zu werden: Die Jüngeren freuen sich an der filmreifen Verfolgungsjagd, die etwas Älteren an der sich allmählich anbahnenden Liebe Pinocchios zu Pipina. Die Erwachsenen an der Pfiffigkeit, mit denen das ausgebuffte Räuberpaar, Kater und Füchsin (Henning Baum, Eva-Christina Richter), anderen das Geld aus der Tasche zieht. Hinzu kommt das liebevoll ausgetüftelte Bühnenbild von Stefan Morgenstern und die Klangkulisse der Musikerinnen Sabine Diener und Ulrike Schäfer - ein Vergnügen für die gesamte Familie...“

- Heinke Kilian / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„ ... Die Bühnenbildästhetik ist die eines großen Marionettentheaters, ganz passend zum Stück, schließlich ist Pinocchio bis zu seiner Erweckung eine etwas groß geratene Puppe in der Hand des Schnitzers Gepetto. Der Schauspieler Tim Garde ist ein idealer Pinocchio, hager, schlaksig, die heraustretenden Rückenwirbel wie grob geschnitzt. Seine enorme Körperbeherrschung machen die ersten Szenen, wenn Gepetto ihn das Gehen beibringt (aber nicht das Stehen bleiben) zu einer großen komischen Nummer. Pinocchio ist kein Hampelmann, er ist ein clownesker Bewegungsartist...“

- Stefan Schickhaus / Main-Echo

„ ... Auch die vielen Bühnenbilder von Stefan Morgenstern erzählen ganz Verschiedenes - und gefallen dabei den Kindern sehr. ...“

- Stefanie Mittenzwei

„ ... Auch die Schaulust der Kinder wird befriedigt - z.B. mit einem Wald, der aus Pappe sein mag, aber aussieht wie ein Märchenwald auszusehen hat. Und schließlich gen Himmel schwebt, um einem riesigen, seidenleichten, blauen Tuch Platz zu machen: Das ist das Meer. Darüber schwebt ein Halbkreis spitzer, im Dunkeln leuchtender Zähne: Das ist das Walfischmaul, von dem der arme Pinocchio verschlungen wird (Bühne: Stefan Morgenstern)...“

- Erika Dieterich / Rhein-Main-Presse