zooming 4 the sea is a skin

Regie u. Choreographie: Daniela Kurz

Bühne u. Kostüme: Daniela Kurz u.
Stefan Morgenstern

Staatstheater Nürnberg

Foto: Sabine Heymann

„ ...Dafür kreieren Kurz und Bühnenbildner Stefan Morgenstern großartige, buchstäblich unter die Haut gehende Bilder und starke visuelle Effekte. Paul Giger (Violine) und Marie-Luise Dähler (Cembalo) liefern live an wechselnden Plätzen, die sie auch mal weit hinaus in den durch eine halbtransparente  Membran verdeckten Zuschauerraum führen, eine entspannende musikalische Untermalung: fragil und zart, schrill und flirrend.

... Eine grandiose Szene gelingt, als ein gazeartiges Segel über den Bühnenboden aufgezogen wird, das die Großprojektion eines Mikroskopblicks auf die Haut in fließende Bewegung zu versetzen scheint. Darunter liegt Sergiu Matis, auf der anderen Seite Caroline Eckly, und beide verkörpern in diesem Moment die Quintessenz des ganzen Stückes - die Haut als schützende Hülle, zugleich die Verschmelzung mit dem Außen, und dem Anderen unmöglich macht. Dann wird das Segel zu einer gleißenden Sonnenfläche, in der sich die Tänzer wie im Prozess der Menschwerdung zögerlich aufrichten. Intensiver kann die Nahsicht auf den Tanz kaum sein...“

- Regine Urban / Nürnberger Nachrichten

“... So faszinierend der Blick in diese, in das Innere des Körpers, an Membrane und osmotische Prozesse erinnernd und auch fremdartig erscheinenden Mikrokosmos in dem von Stefan Morgenstern und Daniel gestatteten Labor einerseits ist, - das die Tänzer kaum einmal menschliche Identität gewinnen, wirkt beklemmend...“

- Claudia Gass / Stuttgarter Zeitung

„ ...Die Bilder, die Choreografin Daniela Kurz und Ausstatter Stefan Morgenstern entwickeln, emanzipieren sich von papiernen Vorgaben, indem sie eigene Magie dagegenstellen und diesen Widerspruch keineswegs auflösen...“

- Dieter Stoll / Abendzeitung