Margarethe (Faust)

Oper von Gounod

Musikalische Leitung: Telsuro Ban

Regie: Jochen Biganzoli

Bühne u. Kostüme:
Stefan Morgenstern

Dramaturgie: Stefan Bausch u.
Dr. Michael Schlicht

Landestheater Eisenach

Foto: Privatarchiv

„...Dafür sorgt u. a. das geniale Bühnenbild Stefan Morgensterns in Form eines Weltkarussells, das von Mephisto per Knopfdruck gelenkt wird. Die Menschen wirken einerseits wie Spielfiguren, andererseits entscheiden sie durch ihre Handlungen selbst über ihr Schicksal. Mephisto ist dabei nur ein Anstifter und Handlanger. Er bietet das Messer an, zustechen muss Faust selbst...“

- Südtübinger Zeitung

„ ...Jochen Biganzoli stellt Margarethes Liebe, ihre Verzweiflung, ihr hilfloses Leid in den Mittelpunkt - greift aber nach dem Ersticken ihres Kindes und dem Selbstmord durch Mundschuss zu zweifelhaften Mitteln. Auch theologisch will das alles nicht zur himmlischen Erlösung passen; es sei denn, alle Ereignisse sind Alpträume in Fausts Todeskampf.

Stefan Morgenstern baut eine fantasievolle Drehbühne mit verbundenen Handlungsräumen, wechselnd zwischen realistischem Ambiente und phantasmagorischen Bildern - darüber religiöse Motive, mit bunten Lichterketten wie bei den Oster-Festas auf Malta; nachvollziehbare Bilder eines tödlichen Alptraums...“

- Opernnetz.de

„ ...Stefan Morgensterns aufwendiges Bühnenbild lässt, wie die gesamte Inszenierung, scherzend Entsetzen ineinander fließen. So opulent wie die Bühne wirkt, so heiter sie scheint mit ihren bunten Lämpchen: Nichts übertönt die Leere in Fausts Leben, nicht die Trostlosigkeit der weiß getünchten Räume, in denen sich die schlimmsten Taten ereignen: Mord, Selbstmord...“

- Thüringer Allgemeine